Nachdem wir die Panamericana de la Costa von Ecuador verließen und die direkte Strecke Richtung Cuenca einschlugen, “düste” Carlos schon bald darauf über eine dreispurig ausgebaute Asphaltstraße zügig in die Höhe. Auf bereits über 1.000 hm konnten wir endlich den Küstennebel hinter uns lassen und seit langem wieder einmal strahlenden Sonnenschein genießen.
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Der Nationalpark Las Cajas stellte unseren nächsten Stopp dar. Unzählige kleine, versteckte Seen zwischen Hügeln warteten in dem riesigen Nationalpark auf ihre Entdeckung. Doch die Wegfindung erwies sich in der hügeligen Landschaft als äußerst herausfordernd. Der ständige Wechsel von Wolken und Sonne und die versteckten Seen erinnerten uns eher an Fjorde im Norden Europas. Knappe tausend Höhenmeter tiefer wucherte bereits ein märchenhafter Wald an einem einsamen See.
Die von Kolonialbauten geprägte Stadt Cuenca lud mit ihren wunderschönen Häuserfronten zu einem Aufenthalt ein. Fast europäische Sauberkeit herrschte in dieser Vorzeigestadt.
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Nach einem ausgiebigen Stadtspaziergang ging es nun weiter nordwärts auf der richtigen “Panamericana”. Es dauerte nicht lange bis auf der verkehrsreichen Straße ein heftiger Regenguss niederprasselte. Schon im Finsteren bogen wir in eine Nebenstraße ein, um die wichtigsten präkolumbianischen Ruinen Ecuadors – Incapirca – am nächsten Morgen besichtigen zu können.
Gut in die Gore-Tex Jacken eingepackt wurde uns bei einer etwa einstündigen Tour durch die Ausgrabungen von Ingapirca vieles über die Inka und die Canari nähergebracht. Dank der hervorragenden Führung eines älteren Guides mit Hut wurde der Besuch der kleinen Anlage trotz Regenwetter zu einem lohnenden Erlebnis.
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Der Nebel verdichtete sich und mit knapper Sicht ging es weiter über die Panamericana Richtung Norden. Das Wetter hatte den Tiefpunkt unserer Reise erreicht und erinnerte uns an die wohl ebenso trüben Herbsttage zu Hause.