Gleich bei der Ankunft in Iquique entdeckten wir die große Mercedes-Werkstatt der Firma Kaufmann, die auch den Hauptgrund für unseren städtischen Besuch darstellte. Leider waren die gewünschten Ersatzteile noch nicht (wie gehofft) bestellt worden, jedoch sollten sie bereits am nächsten Tag verfügbar sein. So machten wir uns erstmal auf eine kurze Erkundungstour durch die angeblich schönste Stadt Chiles. Riesige Wolkenkratzer neben vielen kleinen bunten Häuschen und die Sanddüne im Hintergrund gaben der Stadt ein ganz eigenes Flair. Am Strand wuchsen Palmen und ein paar vereinzelte Surfer wagten sich in die Wellen vor der Stadt. Am Nachmittag ging es weiter in die Freihandelszone, wo wir uns mit kleinen Gaskartuschen und zwei neuen, metallenen Dieselkanistern eindeckten. Da wir nicht recht wussten, wo wir den Abend in der Stadt verbringen sollten, parkten wir uns kurzerhand neben ein fünf Sterne Hotel und fühlten uns beobachtet von einer Überwachungskamera und dem nahen Hotelpersonal sicher.
Mitten in der Nacht wurden wir von einem seltsamen Geräusch, das wie ein Hantieren von außen an unserem Carlos klang, munter. Das schlimmste befürchtend wagten wir einen Blick ins Fahrerhaus, das durch einen Vorhang blickdicht abgetrennt ist. Ein Kätzchen kletterte auf Carlos herum und erzeugte dabei seltsame Geräusche.
Nach dieser eher unruhigen Nacht deckten wir uns noch ordentlich mit Essensvorräten für die kommende Zeit im Altiplano ein und konnten problemlos die gewünschten Ersatzteile für Carlos, einen neuen Luftfilter und einen Reserve- Keilriemen, abholen. Wie auch bei unseren bisherigen Stadtbesuchen waren wir froh unsere Erledigungen abgeschlossen zu haben und schon kurz darauf kletterte Carlos die Straße hinter der Stadt hinauf. Die Nacht verbrachten wir direkt bei dem “Gigante de Atacama”, dem größten chilenischen Geoglyphen und genossen frischen Fisch zum Abendessen.
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