Geysire in Chile

Nachdem wir nachmittags in San Pedro Carlos noch mit Diesel und Wasser vollgetankt hatten und die frisch gewaschene Wäsche abgeholt hatten, machten wir uns auf den Weg Richtung “El Tatio” – Geysire und nächtigen auf nicht ganz halber höhe (ca. 3.000 m). Über viel Wellblech ging es am nächsten Tag weitere 1.500 Hm nach oben. Auf dem Weg Richtung “El Tatio” machten wir noch einen sehr lohnenswerten Abstecher zum Geysir Blanco. Carlos musste dafür zwei Schranken umfahren und sich auf einer äußerst schlechten Piste bis auf 4.500 m hoch kämpfen. Wir freuten uns umso mehr Vicunas, Viszachas und den brodelnden Geysir in völliger Einsamkeit beobachten zu können.

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Vor Einbruch der Dunkelheit fuhren wir noch zum “El Tatio” und besorgten uns auch noch die (Studenten)- Tickets für den nächsten Tag. Bei einer abendlichen Erkundungsfahrt durch das Geysirfeld genoss Martin noch ein warmes Bad in einer Geysirquelle. Am nächsten Morgen läutete der Wecker bereits kurz vor 6.00 Uhr, das Thermometer zeigte im Auto – 3°C und im Freien – 12°C. Nach dem Eiskratzen der Windschutzscheibe waren wir fast verwundert, dass Carlos wenn auch stotternd ansprang. Immerhin waren wir die ersten auf dem eindrucksvollen Geysirfeld. Überall dampfte und brodelte es in der Morgendämmerung. Es dauerte nicht lange bis unzählige Touristenbusse eintrafen, um auch das Naturspektakel zu beobachten. Der Aufseher erzählte uns, dass täglich etwa 200-300 Menschen das weltweit drittgrößte Geysirfeld besuchten und am Wochenende sollen es sogar 600-700 Menschen sein.
Doch nach einem ausgiebigen Frühstück mit frischen Pancakes waren auch schon wieder alle Touristen verschwunden und wir machten uns auf den Weg zu einem “Akklimatisationsgang” auf einen nahegelegenen Gipfel mit einer wunderschönen Aussicht. Bevor wir wieder weiterfuhren genossen wir noch ein einsames warmes Bad und beobachteten Vicunas.

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