….. tummelt sich die weltweit größte Magellanpinguin- Kollonie mit etwa 500.000 Pinguinen. Bei der Besichtigung musste man beinahe Aufpassen, dass man nicht über einen Pinguin stolperte, der es sich auf dem Besucherweg gemütlich gemacht hatte. Von diesen vielen süßen Tierchen mit ihren Babies konnten wir uns fast nicht sattsehen.
Der nächste Halt war beim Monumento Natural Bosques Petrificados, wo 150 Millionen Jahre alte versteinerte Bäume bestaunten. Es war für uns unvorstellbar wo denn die riesigen Bäume herkamen, wo wir jedoch in den letzten tausend Kilometern auf der Routa 3 in der endlosweiten Pampa beinahe keine Bäume mehr gesehen haben. Zusammen mit Kerstin und Tobias und ihrem Freddo ging die Reise Richtung Süden weiter. Als nächstes Ziel steuerten wir den Parque National Monte Leon an, um abermals Pinguine zu besichtigen. Nach vielen weiteren Kilometern südwärts durften wir gestern nach etwa 3 Stunden an der Grenze nach Chile einreisen und mit einer Fähre über die Magellanstraße fahren und dabei auch noch Delphine bestaunen. Wir waren auf Feuerland angekommen. Schnell brachten wir noch die etwa 100km Schotterpiste hinter uns – ein wilder Ritt. Noch am selben Tag passierten wir wieder die chilenische Grenze und verbrachten eine Nacht gemeinsam mit Kerstin und Tobi im Niemandsland. Um den schönen Stellplatz zu erreichen musste Carlos abermals seine Off-Road Fähigkeiten unter Beweis stellen. Aufgrund der steilen Böschung, die Carlos überwinden musste fehlt schon der erste Rückstrahler.